Plastische chirurgie

Brustvergrößerung

Einführung

Auf den Brüsten werden am häufigsten 3 kosmetische Operationen durchgeführt. Vergrößerung mit Hilfe von Implantaten – Augmentation, Brustverkleinerung – Reduktion und Brustmodellierung. Der Unterschied zwischen der Reduktion und Brustmodellierung besteht darin, dass Modellierung eher “Hautstraffung“ bedeutet. Die Brustgröße und der Brustumfang werden nicht geändert. Es wird nur die überflüssige Haut entfernt. Bei der Reduktion wird zusammen mit der Haut auch das Fett- und Drüsengewebe entfernt – die Brüste werden kleiner und leichter. Der folgende Text informiert nur über die Brustvergrößerung – Augmentation.

Die Grundlage der Operation ist das Einlegen von Implantaten in die Brüste. Es stimmt nicht, dass die Implantate nach einigen Jahren gewechselt werden müssten. Sollten Sie keine Beschwerden haben, können die Implantate Ihr ganzes Leben lang in Ihrem Körper bleiben. Es handelt sich aber um einen Fremdkörper, und wenn er auch vom Organismus sehr gut vertragen wird, ist es nötig, damit zu rechnen, dass aus verschiedensten Gründen das Implantat herausgenommen oder ausgetauscht werden muss. Die üblich empfohlenen regelmäßigen mammologischen Kontrollen sind auch mit Implantaten notwendig.

Für wen eignet sich der Eingriff

Die geeignetste Patientin ist eine Frau mit kleinen Brüsten, nach der letzten Schwangerschaft, die keine sehr lockere Brusthaut hat. Sollte die Operation vor der Schwangerschaft durchgeführt werden, bedeutet es kein Risiko als das, dass nach der Schwangerschaft die Brusthaut lockerer werden kann und eine eventuelle Wiederholung der Operation komplizierter ist. Im Falle einer lockeren Brusthaut kann es schwieriger sein, ein optimales Ergebnis ohne gleichzeitige Brustmodellierung zu erreichen. Die Beurteilung dieser Tatsachen ist streng individuell und ganz unterschiedlich bei jeder Frau und in jedem Alter.

Vor der Operation, Beratung, Bestelltermin

Die Operationserwägung sollte mit einer Konsultation anfangen. Aus der Konsultation sollten Sie mit allen Informationen, die Sie zur Entscheidung zum Eingriff brauchen, weggehen. Die Beratung, postoperative Behandlung und Kontrollen führt Dr. Štěpán in seiner Praxis, Podpěrova Str. 6, 621 00 Brünn (Zugang über die Terrasse oberhalb des Supermarktes BILLA) durch. Aus Organisationsgründen ist es möglich, sich für die Beratung oder Eingriff einen Termin nur telefonisch unter +420 549 240 048 zu vereinbaren. Die Operation, sowie andere Operationen, die eine Vollnarkose und einen Krankenhausaufenthalt erfordern, führt Dr. Štěpán in der Klinik BODY, Údolní Str. 8a, 602 00 Brünn, Tel. +420 549 213 660, durch.

Sollten Sie sich für die Operation entscheiden, ist es nötig, sich einen Termin am besten direkt mit der Sekretärin der Klinik BODY zu vereinbaren. Die Sekretärin bespricht mit Ihnen auch, wann und wie Sie die Anzahlung für die Operationsterminreservierung bezahlen. Der Operationstermin sollte nicht in der Zeit direkt vor oder in den ersten Tagen Ihrer Periode sein.

Die Operation wird immer unter Vollnarkose vorgenommen, und es ist deswegen eine intern medizinische präoperative Untersuchung notwendig. Die Untersuchung kann von Ihrem Hausarzt oder am Operationstag direkt in der Klinik BODY gegen Bezahlung (wenn Sie gesund sind und nicht ärztlich behandelt werden) gemacht werden. Zur Operation müssen Sie eine mammologische Untersuchung, in der buchstäblich angeführt werden muss, dass die Brüste gesund sind und der Arzt keine Einwände gegen die Brustvergrößerung mit Hilfe von Implantaten erhebt, mit sich bringen.

Wie wird der Eingriff durchgeführt

In der Vollnarkose werden die Implantate entweder in den Hohlraum unter dem Brustmuskel oder unter die Brustdrüse eingeschoben. In einigen Fällen ist ein kombiniertes Einbringen günstig – teilweise unter die Drüse, teilweise unter den Muskel, oder unter Muskelfaszie/-binde. Die Wahl des optimalen Implantateinbringens ist eine komplizierte Frage, welche Erfahrung erfordert, und sollte vom Arzt getroffen werden. Größe und Form des Implantates kann die Patientin mit gewissen Einschränkungen auswählen.

Fürs Einbringen des Implantates ist ein etwa 5 cm langer Schnitt nötig. Seine Positionierung können Sie in den meisten Fällen selbst entscheiden. Aus der Sicht der Sichtbarkeit ist meiner Meinung nach ein Schnitt in der Achselhöhle am günstigsten. Weiter ist es möglich, einen Schnitt in der Falte unter der Brust oder an der Grenze zwischen Brusthaut und -warze anzubringen.

Die Implantatauswahl wird bei der Beratung getroffen. Die Implantate haben immer eine Silikonkapsel. Die Füllung kann aus einem Kohäsivsilikon (fließt auch beim Platzen nicht aus) oder eine physiologische Lösung (wird nur selten benutzt) sein. Die Implantate sind halbkugelförmig oder haben eine anatomische “Tropfenform“. Die Volumengröße ist von 120 ml bis 950 ml. Größe sowie Form werden schon bei der Beratung vor dem Eingriff ausgewählt. Es hängt von der Brustform und dem Wunsch der Patientin ab. Einige Frauen können sich für ein Implantat fast ohne Einschränkung entscheiden, bei anderen ist die Auswahl begrenzt. In komplizierten Fällen wird mit der Patientin eine ungefähre Implantatgröße besprochen, und das geeignetste Implantat bei der Operation ausprobiert.

Postoperativer Verlauf und Empfehlung

Bei der Operation bekommen Sie einen speziellen Modellierungsbüstenhalter oder -band. Die Art der Modellierung (Band / Büstenhalter) hängt von der angewandten Operationsmethode ab. Das Band hindert die Bewegung der Implantate nach oben, der BH in der Gegenrichtung. Nach der Operation werden Sie Dränagen bekommen. Dränagen sind dünne Schläuche, mit denen aus der Höhle mit dem Implantat eine mögliche Blutung und Sekret abgesondert werden. Die Dränage muss man so lange in der Höhle lassen, bis das Sekret, das gemessen wird, nicht unter eine gewisse Grenze sinkt. Der Zeitraum liegt zwischen 2-5 Tagen. Im Hinblick auf die Behandlung ist es gut, diese Zeit in der Klinik zu verbleiben.

Das Einbringen der Implantate unter den Brustmuskel ist mit größeren Schmerzen in den ersten 3 Tagen verbunden. In der Klinik erhalten Sie natürlich schmerzstillende Medikamente.

Die voraussichtliche Zeit der Arbeitsunfähigkeit beträgt etwa 14 Tage. Die Tragezeit der Modellierung ist streng individuell. Am häufigsten 3 Wochen mit der Folge, dass die Modellierung zunächst für einige Stunden am Tag abgelegt wird, später schlafen Sie nur mit der Modellierung, bevor Sie sie ganz ablegen.

Operationsrisiken

Die Operation ist mit allgemeinen Risiken wie bei jedem operativen Eingriff verbunden. Diese Risiken sind: Infektion, Blutung, Lungenembolie, allergische Reaktion, Venenthrombose usw.

Risiken, konkret mit dieser Operation verbunden, sind: Blut- oder Ausscheidungsansammlung in der Höhle des Implantates, Infektion in dieser Höhle, das Nichterreichen des optimalen Operationsergebnisses, Asymmetrie beim Einbringen des Implantates, die bei der Operation nicht erreichte optimale Lage des Implantates, Bildung einer “Kapsule“ – eine harte Bindegewebekapsel um das Implantat.

Die Patientinnen, an denen eine Brustvergrößerung mit Hilfe eines Implantates vorgenommen wurde, dürfen sich keiner Diathermie unterziehen (z.B. Leberdurchwärmung im Rahmen einer Badekur). Es könnte zu einem extremen Aufwärmen des Implantates, inneren Verbrennungen und zu einem eventuellen Platzen des Implantates kommen.

Sollten Sie Fragen oder Anmerkungen haben, dann kontaktieren Sie uns mittels E-mail, per Telefon oder online unter dem Kontaktformular.

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